GLP-1 & Blutwerte

Vitamin K unter GLP-1: Blutgerinnung, Knochen & der Blutwert

Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel. Warum weniger Essen und Magen-Darm-Nebenwirkungen unter der Abnehmspritze die Versorgung fordern können — und worauf es bei Gerinnungshemmern ankommt.

Frische grüne Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl und Petersilie auf hellem Untergrund — Vitamin-K-Quellen unter GLP-1KI-generiert

Das Wichtigste in Kürze

  • Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, das laut DGE für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel wichtig ist.
  • Weil es fettlöslich ist und mit Nahrungsfett aufgenommen wird, können weniger Essen und Magen-Darm-Nebenwirkungen unter GLP-1 die Versorgung theoretisch fordern.
  • Ein Mangel ist bei gesunden Erwachsenen laut MSD Manual selten — Ursache ist meist keine zu geringe Zufuhr, sondern eine Fettverwertungsstörung. Er zeigt sich vor allem über eine erhöhte Blutungsneigung.
  • Wer Gerinnungshemmer (Vitamin-K-Antagonisten) nimmt, sollte plötzliche Ernährungsumstellungen und Präparate nur nach ärztlicher Rücksprache angehen — erst ärztlich einordnen, dann handeln.

Unter GLP-1-Wirkstoffen wie Semaglutid (Ozempic, Wegovy) und Tirzepatid (Mounjaro) essen viele deutlich weniger — der Appetit ist gedämpft, die Portionen kleiner. Das ist gewollt. Zugleich lohnt ein Blick auf die Nährstoffversorgung, gerade bei den fettlöslichen Vitaminen. Vitamin K ist eines davon — und das am seltensten beachtete, obwohl es für die Blutgerinnung eine Schlüsselrolle spielt.

Dieser Beitrag erklärt, was Vitamin K leistet, warum die Fettlöslichkeit unter GLP-1 zählt, worauf es bei Gerinnungshemmern ankommt und warum „viel hilft viel" nicht stimmt. Er dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

Was Vitamin K im Körper macht

„Vitamin K" ist ein Sammelbegriff für mehrere verwandte Verbindungen. Grob gibt es zwei Formen: Vitamin K1 (Phyllochinon) vor allem aus pflanzlichen Lebensmitteln und Vitamin K2 (Menachinone) aus tierischen und fermentierten Lebensmitteln, zu einem kleinen Teil auch von Darmbakterien gebildet.

Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist Vitamin K vor allem für zwei Bereiche wichtig: die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel. Vereinfacht ist es daran beteiligt, dass das Blut bei Verletzungen zuverlässig gerinnt — fehlt Vitamin K, steigt die Blutungsneigung. Dass Neugeborene nach der Geburt vorsorglich Vitamin K erhalten, hat genau mit dieser Schutzfunktion zu tun.

Warum es unter GLP-1 ein Thema ist

Der entscheidende Punkt ist die Fettlöslichkeit. Vitamin K wird — wie die Vitamine A, D und E — laut MSD Manual am besten mit etwas Nahrungsfett aufgenommen. Fehlt das Fett oder ist die Fettverdauung gestört, kommt weniger im Körper an.

Unter GLP-1 treffen hier mehrere Faktoren zusammen, die die Zufuhr theoretisch fordern können:

  • Weniger Essen insgesamt. Wer kleinere Mengen isst, nimmt oft auch weniger vom vitaminreichen grünen Gemüse auf.
  • Magen-Darm-Nebenwirkungen. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall zählen laut der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zu den häufigen Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Personen) und können die Nahrungs- und Fettverwertung zeitweise beeinträchtigen.
  • Fettärmere Mahlzeiten. Wer bei Übelkeit auf fettarme, leichte Kost ausweicht, verringert die Fettmenge, mit der fettlösliche Vitamine aufgenommen werden.

Wichtig: „Fordern" heißt nicht „Mangel" — es geht um Aufmerksamkeit, nicht um Alarm. Und darum, die Versorgung über die Ernährung im Blick zu behalten, statt reflexhaft zu Präparaten zu greifen (gerade bei Vitamin K ist das, wie unten gezeigt, heikel).

Wie häufig ist ein Mangel?

Ein Vitamin-K-Mangel ist bei gesunden Erwachsenen selten: Laut MSD Manual tritt er selten auf, weil Vitamin K in vielen grünen Gemüsen steckt und zusätzlich von Darmbakterien gebildet wird. Auch die Verbraucherzentrale betont, dass ein Mangel bei abwechslungsreicher Ernährung unwahrscheinlich ist.

Wo ein Mangel vorkommt, steckt meist keine zu geringe Zufuhr dahinter, sondern eine Fettverwertungsstörung — Umstände, die die Fettresorption behindern: laut MSD Manual und Verbraucherzentrale etwa ein gestörter Galleabfluss, chronische Lebererkrankungen, Mukoviszidose oder Zöliakie sowie bestimmte Medikamente. Bei solchen Grunderkrankungen ist die Versorgung ohnehin ärztlich im Blick.

Macht sich ein Mangel bemerkbar, zeigt er sich laut MSD Manual vor allem über eine erhöhte Blutungsneigung: blaue Flecken, Nasenbluten, länger nachblutende Wunden. Einen beginnenden Mangel spürt man im Alltag meist nicht — verlässlich einordnen lässt er sich nur ärztlich.

Der Blutwert: was er zeigt

Anders als bei Vitamin D oder B12 gibt es für Vitamin K keinen gängigen Routine-Blutwert, der im Alltag einfach „den Speicher" abbildet. In der Praxis wird der Vitamin-K-Status deshalb meist indirekt beurteilt — über die Blutgerinnung.

Der Hintergrund: Ein ausgeprägter Mangel senkt laut MSD Manual die Prothrombin-Werte und andere Vitamin-K-abhängige Gerinnungsfaktoren. Gerinnungstests (Quick-Wert bzw. INR) können einen schweren Mangel sichtbar machen. Zwei Dinge folgen daraus:

  • Es ist kein Routine-Screening. Gerinnungswerte werden gezielt bestimmt — bei auffälliger Blutungsneigung, bestimmten Erkrankungen oder unter Gerinnungshemmern —, nicht „zur Kontrolle des Vitamin-K-Spiegels".
  • Referenzbereiche sind laborabhängig. Welche Spanne als „normal" gilt, hängt vom Labor und der Methode ab. Zahlen aus dem Internet taugen höchstens als grobe Orientierung — die Einordnung gehört in ärztliche Hände.

Für den Alltag heißt das: Vitamin K ist kein Wert, den man ständig „im Blick" haben muss — wichtiger ist, die Versorgung über die Ernährung zu sichern und Warnsignale wie ungewöhnliche Blutungen ärztlich abklären zu lassen.

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Vitamin K & Gerinnungshemmer

Dieser Punkt ist bei Vitamin K wichtiger als bei allen anderen Vitaminen. Bestimmte Gerinnungshemmer, die Vitamin-K-Antagonisten (Cumarine wie Phenprocoumon, bekannt als Marcumar), wirken ausdrücklich über das Vitamin K: Sie blockieren dessen Wirkung, sodass die Gerinnung verzögert wird.

Für Menschen, die solche Mittel einnehmen, bedeutet das laut Verbraucherzentrale:

  • Eine streng vitamin-K-arme Diät ist nicht zwingend nötig — man muss also nicht auf grünes Gemüse verzichten.
  • Aber plötzliche Ernährungsumstellungen sollten vermieden werden: Große, abrupte Schwankungen der Vitamin-K-Zufuhr können die Gerinnung stark schwanken lassen.
  • Jede zusätzliche Vitamin-K-Zufuhr über Präparate sollte vorher ärztlich besprochen werden. Das BfR empfiehlt für solche Präparate sogar einen entsprechenden Warnhinweis.

Gerade unter GLP-1, wo sich Appetit und Portionsgrößen ändern, ist das relevant: Wer Gerinnungshemmer nimmt und zugleich seine Ernährung umstellt, bespricht das sinnvollerweise ärztlich — nicht, um grünes Gemüse zu meiden, sondern um große, ruckartige Veränderungen zu vermeiden.

Wie viel Vitamin K & woher

Die DGE gibt für Vitamin K einen Schätzwert an — keinen festen Bedarf, weil die Datenlage nicht ausreicht. Für Erwachsene liegt er bei rund 70 µg/Tag für Männer und 60 µg für Frauen; ab etwa 51 Jahren steigt er leicht auf 80 bzw. 65 µg.

Die gute Nachricht: Dieser Bedarf lässt sich über eine ausgewogene Ernährung in der Regel gut decken. Laut DGE sind die wichtigsten Quellen:

  • Grünes Gemüse. Besonders reich sind Spinat sowie einige Kohl- und Salatsorten — die klassischen Vitamin-K1-Lieferanten.
  • Milch & Milchprodukte, Fleisch, Eier. Sie liefern zusätzlich Vitamin K, teils als Vitamin K2.
  • Mit etwas Fett kombinieren. Weil Vitamin K fettlöslich ist, verbessert etwas Nahrungsfett (ein Schuss Öl über dem Salat) die Aufnahme.

Für die Abnehmphase passt das zur Logik „nährstoffdicht statt viel": Eine Portion grünes Gemüse mit etwas hochwertigem Öl liefert mit kleiner Menge viel — und bringt das Fett mit, das die Aufnahme unterstützt.

Warum mehr nicht besser ist

Bei Vitamin K ist „viel hilft viel" aus zwei Gründen fehl am Platz. Erstens ist eine zusätzliche Zufuhr über Präparate bei ausgewogener Ernährung laut Verbraucherzentrale für gesunde Menschen meist nicht nötig — grünes Gemüse und Co. decken den Bedarf.

Zweitens sind viele beworbene Versprechen nicht belegt: Aussagen, Vitamin K „helfe bei Osteoporose oder Gefäßerkrankungen", sind laut Verbraucherzentrale nicht bewiesen und für Nahrungsergänzungsmittel unzulässig. Zur Dosierung:

  • Die EFSA hat keine allgemeine Obergrenze festgelegt; nach heutigem Wissen sind keine Schäden durch Vitamin K aus der Nahrung belegt.
  • Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt in Nahrungsergänzungsmitteln höchstens 25 µg Vitamin K2 pro Tagesdosis.
  • Wichtig: Wegen der Wechselwirkung mit Gerinnungshemmern sollten höhere Dosen nur nach ärztlicher Rücksprache ausprobiert werden.

Daher gilt: Vitamin K über die Ernährung decken, Präparate nur bei ärztlich festgestelltem Bedarf — und unter Gerinnungshemmern nur nach ärztlicher Absprache.

Häufige Fragen

Sollte ich unter GLP-1 vorsorglich Vitamin K einnehmen?

Nein, nicht auf Verdacht. Ein Mangel ist bei gesunden Erwachsenen laut MSD Manual selten, und bei ausgewogener Ernährung ist er laut Verbraucherzentrale unwahrscheinlich. Hochdosierte Präparate sind meist unnötig und können mit Gerinnungshemmern wechselwirken. Sinnvoller ist, die Versorgung über grünes Gemüse und eine fetthaltige, ausgewogene Kost zu sichern und bei Verdacht ärztlich abklären zu lassen.

Warum ist Vitamin K unter der Abnehmspritze überhaupt ein Thema?

Vitamin K ist fettlöslich und wird laut MSD Manual am besten mit etwas Nahrungsfett aufgenommen. Unter GLP-1 essen viele insgesamt weniger, und Magen-Darm-Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall (laut EMA häufig) können die Nahrungs- und Fettverwertung zeitweise fordern. Das ist ein Grund für Aufmerksamkeit, nicht für Alarm — ein echter Mangel bleibt bei Erwachsenen selten.

Woran erkenne ich einen Vitamin-K-Mangel?

Ein Mangel zeigt sich laut MSD Manual vor allem über eine erhöhte Blutungsneigung — etwa blaue Flecken, Nasenbluten oder länger nachblutende Wunden. Im Alltag bemerkt man einen beginnenden Mangel meist gar nicht. Verlässlich einordnen lässt er sich nur ärztlich, unter anderem über Gerinnungswerte.

Ich nehme Gerinnungshemmer — was muss ich bei Vitamin K beachten?

Bestimmte Gerinnungshemmer (Vitamin-K-Antagonisten wie Cumarine) wirken über das Vitamin K. Laut Verbraucherzentrale ist keine vitamin-K-arme Diät nötig, aber plötzliche Ernährungsumstellungen sollten vermieden werden, weil sie die Gerinnung stark schwanken lassen können. Jede zusätzliche Vitamin-K-Zufuhr über Präparate sollte vorher ärztlich besprochen werden.

Wie viel Vitamin K brauche ich und woraus?

Die DGE nennt als Schätzwert rund 70 µg pro Tag für erwachsene Männer und 60 µg für Frauen, ab 51 Jahren etwas mehr (80 bzw. 65 µg). Die wichtigsten Quellen sind grüne Gemüse wie Spinat und einige Kohl- und Salatsorten sowie Milchprodukte, Fleisch und Eier. Eine ausgewogene Ernährung deckt den Bedarf in der Regel gut.

Fazit

Vitamin K ist ein stiller, aber wichtiger Baustein — vor allem für die Blutgerinnung. Weil es fettlöslich ist, können weniger Essen und Magen-Darm-Nebenwirkungen die Zufuhr zwar fordern; ein echter Mangel bleibt bei gesunden Erwachsenen aber selten, seine Ursache ist meist eine Fettverwertungsstörung.

Der vernünftige Weg ist deshalb unspektakulär: die Versorgung über grünes Gemüse und eine ausgewogene, fetthaltige Kost sichern, Warnsignale wie ungewöhnliche Blutungen ärztlich abklären — und sich die Dosisfalle sparen. Besonders bei Gerinnungshemmern gilt: erst ärztlich einordnen, dann handeln — und mehr ist auch hier nicht besser.

Wichtig: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische oder ernährungsmedizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob ein Vitamin-K-Wert bzw. Gerinnungswerte bestimmt oder ein Präparat eingenommen werden sollte, besprichst du mit einer qualifizierten Fachperson — insbesondere, wenn du Gerinnungshemmer einnimmst.

Quellen

Für die medizinischen Aussagen in diesem Beitrag stützen wir uns auf öffentliche, fachlich anerkannte Quellen:

  1. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte Vitamin K — Schätzwerte (70/60 µg, ab 51 J. 80/65 µg), Funktion für Blutgerinnung und Knochen, Quellen, K1/K2.
  2. MSD Manual (Ausgabe für Patienten): Vitamin-K-Mangel — Fettlöslichkeit, Mangel bei Erwachsenen selten, Ursache meist Fettresorptionsstörung, Blutungsneigung, Prothrombin.
  3. Verbraucherzentrale: Vitamin-K-Produkte – was ist sinnvoll? — Mangel bei ausgewogener Kost unwahrscheinlich, Gerinnungshemmer, keine EFSA-Obergrenze, BfR max. 25 µg K2/Tagesdosis, Werbeaussagen unzulässig.
  4. Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA): Wegovy (Semaglutid) — Übelkeit, Erbrechen und Durchfall als häufige Nebenwirkungen.

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GLP-1 & blood values

Vitamin K on GLP-1: blood clotting, bones & the blood value

Vitamin K is a fat-soluble vitamin for blood clotting and bone metabolism. Why eating less and gastrointestinal side effects on GLP-1 can challenge your intake — and what matters most if you take blood thinners.

Fresh green leafy vegetables such as spinach, kale and parsley on a bright surface — vitamin K sources on GLP-1KI-generiert

Key takeaways

  • Vitamin K is a fat-soluble vitamin that, per the DGE, is important for blood clotting and bone metabolism.
  • Because it is fat-soluble and absorbed with dietary fat, eating less and GI side effects on GLP-1 can challenge intake in theory.
  • A deficiency is rare in healthy adults (MSD Manual) — the cause is usually not low intake but a fat-absorption disorder, and it shows up mainly as a tendency to bleed.
  • If you take blood thinners (vitamin K antagonists), approach sudden diet changes and supplements only after medical advice — get it interpreted by a doctor before acting.

On GLP-1 drugs such as semaglutide (Ozempic, Wegovy) and tirzepatide (Mounjaro) many people eat considerably less. That is intended — but it makes nutrient supply, especially of the fat-soluble vitamins, worth a look. Vitamin K is one of them, and the least talked-about, even though it plays a key role in blood clotting. This article is information, not medical advice.

What vitamin K does

"Vitamin K" is an umbrella term for several related compounds. Broadly there are two forms: vitamin K1 (phylloquinone), mainly in plant foods, and vitamin K2 (menaquinones), found in animal and fermented foods and made in small amounts by gut bacteria. According to the German Nutrition Society (DGE), vitamin K is important above all for two things: blood clotting and bone metabolism. Put simply, it helps blood clot reliably after an injury — when vitamin K is lacking, clotting is impaired and the tendency to bleed rises. That is also why newborns receive vitamin K prophylactically after birth, to protect against bleeding.

Why it matters on GLP-1

The key point is fat solubility. Like vitamins A, D and E, vitamin K is absorbed best with some dietary fat (MSD Manual). On GLP-1 several factors can challenge intake in theory: eating less overall (and so less vitamin-rich green vegetables); gastrointestinal side effects — nausea, vomiting and diarrhoea are common per the EMA (may affect more than 1 in 10 people) and can temporarily impair how food and fat are used; and a drift toward low-fat meals when queasy, which lowers the fat that fat-soluble vitamins need. "Challenge" is not "deficiency," though — this is a reason for attention, not alarm, and (as shown below) reaching for supplements is actually delicate with vitamin K.

How common is a deficiency?

In healthy adults a vitamin K deficiency is rare. The MSD Manual notes it occurs rarely in healthy adults, because vitamin K is present in many green vegetables and is also produced by gut bacteria; the Verbraucherzentrale likewise stresses that deficiency is unlikely with a varied diet. Where it occurs, the cause is usually not low intake but a fat-absorption disorder — circumstances that impair fat absorption and thus vitamin K uptake, such as impaired bile flow, chronic liver disease, conditions like cystic fibrosis or coeliac disease, and certain medications (MSD Manual, Verbraucherzentrale). When symptoms do appear they mainly take the form of an increased tendency to bleed: bruising, nosebleeds, wounds that bleed longer, or blood in urine or stool. The takeaway: you usually won't feel an early deficiency — only a doctor can judge it reliably.

The blood value

Unlike vitamin D or B12, there is no common routine blood value for vitamin K that simply shows "the store" in everyday care. In practice the status is usually judged indirectly — via blood clotting. The background: a pronounced vitamin K deficiency lowers prothrombin and other vitamin-K-dependent clotting factors (MSD Manual), so clotting tests (such as the Quick value or INR) can reveal a severe deficiency. Two consequences: it is not a routine screen (clotting values are measured deliberately — for unusual bleeding, certain conditions or on blood thinners — not reflexively to "check vitamin K"), and reference ranges are lab-dependent, so interpretation belongs with a doctor. Vitamin K is not a value you need to watch constantly — it is more important to secure supply through diet and to get warning signs like unusual bleeding checked.

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Vitamin K & blood thinners

This point matters more with vitamin K than with any other vitamin — and is a reason to be especially careful with supplements. Certain blood thinners, the vitamin K antagonists (coumarins such as phenprocoumon, e.g. Marcumar), work explicitly through vitamin K: they block its effect so that clotting is delayed. For people on such medication, per the Verbraucherzentrale, this means: a strictly low-vitamin-K diet is not strictly necessary (you need not avoid green vegetables); but sudden dietary changes should be avoided, because large, abrupt swings in vitamin K intake can make clotting fluctuate strongly; and any additional vitamin K — whether as a supplement or otherwise — should be discussed with a doctor first (the BfR even recommends a warning label advising exactly that). On GLP-1, where appetite, portion sizes and sometimes the whole eating routine change, this is relevant: if you take blood thinners and change your diet, discuss it with your treating doctor — not to avoid green vegetables, but to avoid large, abrupt changes.

How much & from where

The DGE gives an estimated value (not a fixed requirement) of about 70 µg per day for men and 60 µg for women; from around age 51 the guide value rises slightly to 80 µg (men) and 65 µg (women). A balanced diet usually covers this easily. Per the DGE the main sources are green vegetables (such as spinach and some cabbage and lettuce varieties — the classic vitamin K1 sources), plus milk and dairy, meat and eggs (partly as vitamin K2). Because vitamin K is fat-soluble, a little dietary fat (for example a splash of oil over a leafy salad) improves absorption. For the weight-loss phase this fits the "nutrient-dense, not just plentiful" logic: a portion of green vegetables with a quality oil delivers a lot from a small amount — and brings the fat that makes fat-soluble vitamins absorbable.

Why more is not better

With vitamin K, "more helps more" is misplaced for two reasons. First, extra intake via supplements is usually unnecessary for healthy people with a varied diet (Verbraucherzentrale) — green vegetables, herbs and the like cover the need. Second, many advertised promises are not proven: claims that vitamin K "helps with osteoporosis or vascular disease" are not scientifically proven and are not permitted for supplements (Verbraucherzentrale). On dosing, the Verbraucherzentrale notes: the EFSA has set no general upper limit for vitamin K, and no harm from dietary vitamin K is established by current knowledge; the BfR recommends no more than 25 µg of vitamin K2 per daily dose in supplements; and — importantly — because of the possible interaction with blood thinners, higher doses should only be tried after medical advice. So here too: cover vitamin K through diet, use supplements only when a doctor has established a need — and, on blood thinners, only after medical consultation.

FAQ

Should I take vitamin K preventively on GLP-1?

No, not on suspicion. A deficiency is rare in healthy adults (MSD Manual) and unlikely with a balanced diet (Verbraucherzentrale). High-dose supplements are mostly unnecessary and can interact with blood thinners. It is better to secure supply through green vegetables and a balanced, fat-containing diet and to have it checked medically if there is reason to.

How would I notice a vitamin K deficiency?

Mainly through an increased tendency to bleed (MSD Manual) — bruising, nosebleeds or wounds that bleed longer. In daily life you usually won't notice an early deficiency. Only a doctor can judge it reliably, among other things via clotting values.

I take blood thinners — what should I watch with vitamin K?

Certain blood thinners (vitamin K antagonists such as coumarins) work through vitamin K. Per the Verbraucherzentrale no low-vitamin-K diet is needed, but sudden dietary changes should be avoided because they can make clotting fluctuate strongly. Any additional vitamin K via supplements should be discussed with a doctor first.

Conclusion

Vitamin K is a quiet but important building block — above all for blood clotting. Because it is fat-soluble, eating less and GI side effects on GLP-1 can challenge intake; a true deficiency stays rare in healthy adults, though, and its cause is usually a fat-absorption disorder, not diet alone. The sensible path is unspectacular: secure supply through green vegetables and a balanced, fat-containing diet, get warning signs like unusual bleeding checked — and skip the dose trap. Especially with blood thinners: get it interpreted by a doctor before acting — and more is not better here either.

Important: This post is general information and does not replace medical or nutritional advice, diagnosis or treatment. Whether to measure a vitamin K or clotting value or take a supplement should be discussed with a qualified professional — especially if you take blood thinners.

Sources

The medical statements in this article draw on public, professionally recognised sources (mostly German-language):

  1. German Nutrition Society (DGE): reference values for vitamin K — estimated values ~70 µg/day (men) and 60 µg/day (women), 80/65 µg from age 51, function for blood clotting and bone metabolism, food sources and K1/K2.
  2. MSD Manual (Consumer Version, German): vitamin K deficiency — fat solubility and absorption with dietary fat, deficiency rare in healthy adults, usually caused by fat malabsorption, bleeding tendency as a symptom, lowered prothrombin values.
  3. Verbraucherzentrale: vitamin K products – what makes sense? — deficiency unlikely with a varied diet, interaction with blood thinners, no EFSA upper limit, BfR recommendation of no more than 25 µg K2 per daily dose, osteoporosis/vascular claims unproven and not permitted.
  4. European Medicines Agency (EMA): Wegovy (semaglutide) — nausea, vomiting and diarrhoea as common side effects.